Das Konzert als Versuchslabor: Welche Richtungen nehmen Impulse, wenn sie einmal ausgelöst sind? Die Installation von Thomas Giger, Janiv Oron und Michael Anklin stellt verschiedene Systeme vor und lässt sie korrespondieren. Das Publikum wird zu einem eigenen, partizipierenden System.
Gibt es ein Geflecht der Zusammenhänge? Wer beeinflusst was? Sind alle und alles kleine bis grosse Kosmen, oder ist am Ende alles eins? Wie klingt das Einzelne im Ganzen und das Ganze im Einzelnen? Mit solchen Fragen beschäftigt sich die audiovisuelle Installation «multiverse». Das Klangkünstlertrio Giger, Oron und Anklin schafft dazu einen Erlebnisraum im Spannungsfeld von Labor und Konzert. Impulse werden extrahiert und weiter zu Licht und Klang und somit zu einem akustisch-visuellen Ereignis modelliert. Dabei sind Instrumente und Szenografie zu einem kausalen Gebilde miteinander verbunden. Der Raum wird zu einem grossen Laborinstrument, in dem sich das Publikum bewegen und so sein Erlebnis aktiv, aber uneindeutig mitgestalten kann.
An folgenden Terminen kann die
Installation individuell und kostenlos besucht werden:
Mittwoch 4. September, 19.30–20.30 + 22–23 Uhr
Donnerstag 5. September, 11–13.30 + 16.30–18.30 Uhr
Eine Veranstaltung von Musikfestival Bern, Thomas Giger, Janiv Oron und Michael Anklin in Kooperation mit Dampfzentrale Bern.
Projektfördernde: Pro Helvetia, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Schweizerische Interpretenstiftung SIS, Ernst Göhner Stiftung